Ergotherapie?

Praxis für Ergotherapie - Ilona Dolata

Was ist Ergotherapie eigentlich ?

Die Beschäftigungs- und Arbeitstherapie oder Ergotherapie (als Überbegriff und internationale Berufsbezeichnung) ist eine bedeutende Heilmaßnahme in der Prävention und Rehabilitation Kranker und Behinderter. Sie ist wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Behandlung.

Die Besonderheit der Ergotherapie liegt darin, daß Bewegungsmuster nicht abstrakt nachvollzogen werden, sondern unter der Verwendung von Materialien, Handhabungen von Werkzeugen und Einbeziehung von Spielen alltägliche Gebrauchsbewegungen eingeübt werden.

Der Einsatz von Materialien dient dabei nicht nur der Motivation zum Nachvollziehen der beabsichtigten Bewegungsmuster und Erzielung von Erfolgserlebnissen, sondern beruht auch auf der Erfahrung von der positiven Eigenwirkung der Werkstoffe auf den Patienten.

Die Ergotherapie wirkt also nicht allein physisch funktionell. Es kommen für die Heilwirkung wesentliche psychische und emotionale Elemente hinzu. Sie ist eine aktive Behandlungsmethode, bei der der Patient unter Anleitung überwiegend selbst arbeitet.

Im Unterschied zur Krankengymnastik werden mittels handwerklich - schöpferischer Arbeiten gezielte - der jeweiligen Behinderung und dem Alter entsprechend - individuelle Bewegungsanleitungen gegeben, durch die Störungen der Motorik, Sensorik und Wahrnehmung ausgeglichen werden können.

Die Behandlung beinhaltet ferner Überprüfungsverfahren, Beratung der Angehörigen sowie Herstellung, Adaption und Erprobung von Hilfsmitteln und Schienen.

Die Ergotherapie umfaßt Behandlungen bei Patienten aus allen medizinischen Bereichen insbesondere der

  • inneren Medizin, Onkologie
    Geriatrie
    Neurologie, Neuropsychologie
    Pädiatrie
    Psychiatrie, Psychosomatik
    Orthopdie, Rheumatologie
    Unfallchirugie, Handchirugie

Welche Patienten können in Ergotherapeutischen Praxen behandelt werden ?

· Patienten mit folgenden Schwierigkeiten oder Störungen:

· Im Lebenspraktischen Bereich mit Schwierigkeiten beim:

An- und Ausziehen, Körperpflege
Mahlzeiten einnehmen
Kochen, Hausarbeit durchführen
Umtrainieren der Händigkeit, Maschinenschreiben und andere Kommunikationsmöglichkeiten
Arbeitsplatzgestaltung

· Bei motorischen- und sensorischen Auffälligkeiten
Störung der: Grob- und Feinmotorik, Koordination
bimanuelle Fertigkeiten
Tiefen-, Oberflächensensibilität
des Gleichgewichts (vestibuläre Auffälligkeiten)

· Bei neuropsychologischen Störungen
Aphasie, Apraxie, Agnosie, Akalkulie, Alexie
räumliche, zeitliche- und örtliche Orientierungsstörungen
Aufmerksamkeits-, Merkfähigkeits- und Konzentrationsstörungen

· Im Pädiatrischen Bereich
Entwicklungsrückstand / Diskrepanz
Schreib- und Leseschwierigkeiten
Störungen der Grob- und Feinmotorik
Störung der sensorischen Integration
Wahrnehmungsstörungen
Körperlichen und geistigen Behinderungen
Down Syndrom, CP, Mini CP

· Bei Psychischen und Psychosomatischen Erkrankungen
Hilfe beim:
Strukturieren des Tagesablaufes
Einhalten von regelmäßigen Terminen
Aktivieren bei Antriebsarmut
Erhöhen von Ausdauer und Durchhaltevermögen
Fördern von Interesse und Flexibilität
Üben von verantwortlichem Handeln und selbständigem Planen
Anregen von Gedächtnis, Phantasie und Sinneswahrnehmungen
Schulen von Geschicklichkeit, Handfertigkeit und Beobachtungsfähigkeit

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